Unser Team

Anna Hoogstoel, Entwicklerin des Corporate Design

Anna Hoogstoel

Für mich ist Corporate Design nicht nur Gestaltung, sondern Verantwortung. Es definiert die Haltung eines Projekts und trägt wesentlich dazu bei, ob Informationen zugänglich und nachvollziehbar sind. Mit meinem Beitrag möchte ich zeigen, dass visuelle Identität und Barrierefreiheit untrennbar miteinander verbunden sind.

 

Mein Name ist Anna Hoogstoel und ich bin im Rahmen unseres Projekts „Klarsicht“ für die Entwicklung des Corporate Designs sowie für die Konzeption und Gestaltung aller ergänzenden Druck- und Informationselemente zuständig. Dazu gehören die visuellen Gestaltungselemente unseres Leitfadens, die Ausarbeitung eines konsistenten Icon-Systems, eine begleitende Infobroschüre sowie zusätzliche Druckzusätze wie Typometer, Lupen und weitere analoge Hilfsmittel.

Die visuelle Identität bildet die Grundlage für die Wahrnehmung unseres Projekts. Deshalb entwickle ich ein Gestaltungssystem, das Klarheit, Orientierung und Wiedererkennbarkeit schafft. Farbwelt, Formensprache und typografische Prinzipien sind so aufeinander abgestimmt, dass sie nicht nur ästhetisch überzeugen, sondern auch den inklusiven Anspruch unseres Leitfadens sichtbar machen.

Ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit ist die Entwicklung eines eigenständigen Icon-Systems. Die Icons dienen als visuelle Leitelemente innerhalb des Guides und unterstützen eine schnelle Erfassbarkeit der Inhalte. Reduktion und eindeutige Formen stehen dabei im Vordergrund, damit die Icons sowohl im Print als auch im Web in unterschiedlichen Anwendungsgrößen klar und verständlich bleiben.

Mit der Infobroschüre und den ergänzenden Druckzusätzen erweitere ich den Leitfaden um eine praktische und erfahrbare Ebene. Diese Elemente sollen Barrierefreiheit nicht nur erklären, sondern erlebbar machen und so ein tieferes Verständnis für gestalterische Entscheidungen fördern.

 

 

Sophie Leissing

Mit meinem Beitrag möchte ich zeigen, dass Editorial Design nicht nur der Ästhetik dient, sondern vor allem verständlich, strukturiert und zugänglich sein muss.

 

Mein Name ist Sophie Leissing und ich übernehme in unserem Projekt den Bereich Editorial Design sowie die inhaltliche Recherche für den Leitfaden. Ich entwickle die gestalterische Struktur des Guides und setze ihn vollständig im Print um, von der ersten Layoutidee bis zur finalen Ausarbeitung als physisches Nachschlagewerk.

Ein zentrales Anliegen meiner Arbeit ist es, ein System zu gestalten, das echte Orientierung bietet. Durch klare Hierarchien, ein durchdachtes Farbsystem und wiederkehrende Strukturen entsteht ein Layout, das Inhalte nachvollziehbar ordnet. Register und visuelle Leitelemente unterstützen dabei die Navigation und machen den Guide zu einem haptischen Arbeitsinstrument. Gleichzeitig ist das Konzept modular aufgebaut, sodass Inhalte bei neuen Normen oder gesetzlichen Änderungen problemlos ergänzt oder ausgetauscht werden können.

Besonders wichtig ist mir die visuelle Verständlichkeit. Gestaltung soll Informationen nicht komplizierter machen, sondern sie zugänglich aufbereiten. Deshalb lege ich großen Wert auf klare Strukturen, reduzierte Gestaltung und eine Darstellung, die auch für Menschen mit kognitiven Barrieren gut erfassbar ist. Für mich bedeutet gutes Design, Komplexität so zu ordnen, dass sie verständlich wird.

Barrierefreiheit ist für mich kein Zusatz, sondern eine Frage der Verantwortung. Die Art, wie wir gestalten, beeinflusst unmittelbar, ob Menschen einbezogen oder ausgeschlossen werden. Als Gestalterinnen und Gestalter tragen wir daher eine aktive Rolle in diesem Prozess.

Mit meinem Beitrag möchte ich zeigen, dass Editorial Design nicht nur der Ästhetik dient, sondern vor allem verständlich, strukturiert und zugänglich sein muss.

Sophie Leissing, Entwicklerin des analogen Print Leitfadens
Jakob Gruber, Entwickler der digitalen Version des Leitfadens

Jakob Gruber

Mit diesem Projekt möchte ich dazu beitragen, Bewusstsein für digitale Barrierefreiheit zu schaffen und zu zeigen, dass gutes Design immer inklusiv gedacht werden sollte.

 

Mein Name ist Jakob Gruber und im Rahmen dieses Projekts beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema digitale Barrierefreiheit im Web. Meine Hauptaufgabe besteht darin, eine digitale Version unseres Guides „Klarsicht“ zu konzipieren, gestalterisch weiterzuentwickeln und technisch umzusetzen.

 

Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf der Tastaturnavigation sowie der korrekten und sinnvollen Verwendung von ARIA-Rollen, damit Webseiten auch mit assistierenden Technologien wie Screenreadern vollständig nutzbar sind. Dabei analysiere ich, wie sich unterschiedliche Beeinträchtigungen – visuelle, motorische, kognitive oder auditive – auf die Nutzung digitaler Inhalte auswirken und welche Barrieren dadurch entstehen können.

 

Ein wesentlicher Teil meiner Aufgaben ist die intensive Recherche zu gesetzlichen Richtlinien und Standards wie den WCAG (Web Content Accessibility Guidelines) sowie der europäischen Norm EN 301 549. Zusätzlich untersuche ich bestehende Webseiten hinsichtlich ihrer Zugänglichkeit, identifiziere typische Problemstellen und entwickle konkrete Lösungsansätze für eine technisch saubere, strukturierte und benutzerfreundliche Umsetzung.

 

Bei der digitalen Umsetzung von „Klarsicht“ achte ich besonders darauf, dass Design, Technik und Inhalt ineinandergreifen. Dazu gehören eine logische Tabreihenfolge, sichtbare Fokuszustände, semantisch korrekt strukturierter HTML-Code sowie eine klare und verständliche Textaufbereitung. Ziel meiner Arbeit ist es, den Guide nicht nur digital zugänglich zu machen, sondern ihn so zu gestalten, dass er für möglichst viele Menschen intuitiv, verständlich und barrierefrei nutzbar ist.