Blickführung und Lesewege
Orientierung im Layout
Blickführung beschreibt, wie der Blick durch ein Layout wandert und in welcher Reihenfolge Inhalte wahrgenommen werden. Ein Layout ist dann gut verständlich, wenn Leser:innen den Einstieg sofort finden und der weitere Weg klar erkennbar ist.
Natürliche Leserichtung nutzen
In westlichen Lesekulturen bewegt sich der Blick von links nach rechts und von oben nach unten. Lesetexte sollten deshalb waagerecht und in Leserichtung angeordnet werden. Linksbündiger Flattersatz unterstützt diesen Ablauf durch gleichmäßige Zeilenanfänge und sorgt für eine stabile Blickführung.
Konsistenz und Wiederholung
Ein konsistentes grafisches Konzept erleichtert die Orientierung. Wiederkehrende Abstände, gleichbleibende Textanordnungen und verlässliche Strukturen helfen den Leser:innen, sich schnell zurechtzufinden, besonders über mehrere Seiten hinweg.
Text als Blocksatz gesetzt, kann durch unregelmäßige Wortabstände den Lesefluss verschlechtern.
Einstieg und Orientierungspunkte
Ein klarer Einstiegspunkt im oberen Seitenbereich, ruhig platzierte Texte und eindeutig abgegrenzte Bereiche unterstützen den Lesefluss. Auch Seitenzahlen, Tabellen und Bildunterschriften sollten klar positioniert sein, damit keine Suchbewegungen entstehen.
Weißraum und Ruhe
Weißraum trennt Inhalte, schafft Pausen für das Auge und verhindert Überforderung. Ein ruhiger, einfarbiger Hintergrund unterstützt die Lesbarkeit und Orientierung.
Je klarer Einstieg und Verlauf gestaltet sind, desto leichter lassen sich Inhalte erfassen.
