Interaktionsfarben
Farbe im Web
Funktion statt Dekoration Interaktionsfarben sind funktionale Farben. Sie zeigen, wo Elemente klickbar sind, welcher Zustand aktiv ist oder ob eine Aktion abgeschlossen wurde. Ihr Zweck ist Orientierung, nicht dekorative Gestaltung.
Damit Interaktionsfarben barrierefrei funktionieren, müssen sie Bedeutung tragen und konsequent eingesetzt werden. Gleiche Farben sollten immer dieselbe Funktion anzeigen und sich klar von anderen Farben im Interface abheben.
Farbe braucht Unterstützung
Interaktion darf niemals ausschließlich über Farbe vermittelt werden. Farbe sollte stets durch zusätzliche Merkmale wie Form, Fläche, Rahmen oder Symbole ergänzt werden, damit Zustände auch bei eingeschränkter Farbwahrnehmung eindeutig erkennbar bleiben.
Besonders Menschen mit Farbsehschwächen oder kognitiven Einschränkungen orientieren sich an klaren, wiederkehrenden Mustern. Interaktive Elemente müssen daher sofort als solche erkennbar sein und dürfen keine Zweifel an ihrer Funktion lassen.
Interaktionsfarben müssen klar unterscheidbar, redundant codiert und in allen Zuständen kontrastreich sein.

