Zeilenabstand im Web

Lesbarkeit durch Abstand.

Digitale Texte werden auf leuchtenden, scrollenden Oberflächen gelesen. Dadurch werden die Augen anders beansprucht als im Print. Der Zeilenabstand ist entscheidend dafür, ob Text auch bei Bewegung und wechselnden Darstellungsbedingungen klar erfassbar bleibt.

 

Zu eng oder zu weit?

Ist der Zeilenabstand zu gering, wirken Zeilen dicht gedrängt. Beim Scrollen können sie optisch ineinanderlaufen. Ein zu großer Zeilenabstand hingegen löst den Zusammenhang zwischen den Zeilen auf und unterbricht den Lesefluss.

 

Großzügiger als im Print

Für Lesetext im Web darf der Zeilenabstand großzügiger gewählt werden als im Print, da Bildschirmtexte stärker leuchten, häufiger gescrollt werden und unter wechselnden Lichtverhältnissen gelesen werden. Ein größerer Zeilenabstand hilft dabei, einzelne Zeilen auch in Bewegung klar voneinander zu trennen und unterstützt einen ruhigen, gleichmäßigen Leserhythmus, insbesondere bei längeren Texten.

 

Für Lesetext im Web ist ein Zeilenabstand von etwa 140–180 % der Schriftgröße empfehlenswert.